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  #1  
Alt 22.02.07, 21:13
Benutzerbild von Alpenrebell
Alpenrebell Alpenrebell ist offline
WheeledWeapons Member
Fahrzeug: Audi TTS Roadster quattro / Audi A4 Avant 3.0 TDI quattro
Baujahr: 2008 / 2008
 
Registriert seit: 21.10.05
Ort: Kt. Aargau, Schweiz
Beiträge: 1.309
Star Mal was anderes: Kässbohrer PistenBully 300 Polar

Zwar kein Wheeled- sondern ein "Raupen-Weapon", aber trotzdem recht eindrucksvoll, wie ich finde:

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Wer Ski fährt, kennt ihn – und fragt sich, wie er wohl fährt: der PistenBully, das ultimative Spezialfahrzeug für verschneite Hänge. AUTO BILD ALLES ALLRAD fuhr in die Dolomiten, um es selbst auszuprobieren. Und war fasziniert.




75 Prozent Steigung. Das schaffen kletterfreudige Offroader – sogar einige Luxus-SUV – doch auch, oder? Schon. Aber nicht auf Schnee. Und erst recht nicht mit drei Tonnen der weißen Pracht als Schublast vor dem Bug. Dafür braucht man ein Spezialgerät. Ein Skipisten-Pflegefahrzeug etwa. Wie bei Taschentüchern (Tempo) oder Transparent-Tapes (Tesa) hat sich auch hier ein Markenname als Gattungsbegriff kultiviert: PistenBully.

Er gehört zum schwäbischen Hersteller Kässbohrer. Der erfand 1967 das "Raupenfahrzeug zum Präparieren von Skiabfahrten", das 1969 in Serie ging. Den PistenBully. Seitdem hat sich viel verändert. Hunderttausende Skifahrer erwarten heute riesige Flächen geebneten Schnees. Was zwischen Nachmittag und Mitternacht den Einsatz ganzer PistenBully-Armeen erfordert. Und maximale Kapazitäten pro Fahrzeug. Deshalb ist in 37 Jahren die Arbeitsbreite von 3,20 auf 4,60 Meter und die Leistung von zahmen 120 auf brachiale 430 PS gewachsen. Letztere erbringt das Kraftwerk des aktuell stärksten Modells, des PistenBully 300 Polar. Wie fährt sich solch ein Saurier? Jeder Skifahrer hat sich dies schon gefragt. "Kommt vorbei und erfahrt es persönlich", meldet Carlo Canins, Pistenpflege-Chef im Hochabteital, Südtirol. Und schon sind wir unterwegs Richtung Dolomiten.



San Cassiano heißt der urige Ort im Herzen des Gebiets Dolomiti Superski – mit 460 Liften und Bergbahnen sowie 1220 Pistenkilometern die größte Alpinski-Arena weltweit. Behutsam geht es über die scharfkantigen Alu-Stege der Ketten und durch die Fahrertür, die wie beim Vorkriegsauto vorn aufschwingt. Das Interieur erinnert an ein Jet-Cockpit: Zahlreiche Schalter und Kontrollleuchten mit kryptischen Symbolen sowie Rundinstrumente und Monitore sind um den Sitz herum drapiert – der den Seitenhalt einer Sportschale bietet.
Kaum hörbar dieselt der Zwölfliter
Schlüssel drehen, Startknopf drücken: Der Zwölfliter erwacht, dieselt kaum hörbar vor sich hin. Ein sanfter Gasstoß, schon fährt der PistenBully. Von einem Lenkrad zu sprechen, wäre übertrieben – die obere Hälfte des Richtungswählkranzes fehlt. Nennen wir das Ding ruhig Steuer-U. Wie bei jedem Kettenfahrzeug gibt es, Baggerfahrer wissen das am besten, keine Lenkmechanik; das Steuer-U regelt nur die Geschwindigkeitsdifferenzen der beiden Ketten, die mit stärkerem Einschlag zunehmen. Bis die kurveninnere Kette steht. Dann beträgt der Wendekreis etwa fünf Meter. Voller Einschlag: Die Innenkette läuft rückwärts, der PistenBully dreht auf dem Teller.



Die Koordination von Lenkung und Gas ist gewöhnungsbedürftig. Aber nach etwas Übung geschmeidig hinzubekommen. Das Spitzentempo liegt bei gut 20 km/h, in der Horizontalen wie bergab. Aber auch brutale Steigungen bremsen den Speed nicht merklich. Selbst mit abgesenkten Werkzeugen – der Fräswalze und dem gelben Glättbrett hinten, dem Räumschild vorn – stürmt das rote Kettentier rasant bergauf. Eindrucksvoll, wie die 430 Pferde alles geben, um bis zu fünf Tonnen nassen Schnee gen Gipfel zu schieben. Faszinierend. Aber auch etwas unspektakulär. Schneemassen verdichten, krumme Buckel wegbügeln, das ist eben nicht alles. Denn jeder Skifahrer drückt mit jedem Schwung ein bisschen der weißen Pracht talwärts, nach jedem Skitag muss sie wieder bergauf gekehrt werden. Und das braucht Kraft. Allein zum Planieren würde ein Bruchteil der Motorleistung reichen. Damit die Ketten beim Vortrieb nicht herunterschaufeln, was gerade bergauf geschoben wurde, werden ganz steile Passagen per Winde präpariert.

Der PistenBully schraubt sich am Stahlseil empor – etwa auf der Gran Risa, der anspruchsvollsten Riesenslalom-Piste im gesamten Weltcup-Zirkus, gleich oberhalb des Nachbarorts La Villa. Bis zu 63 Prozent neigt sich die Gran Risa. Steiles Stück. Nicht jedoch für den PistenBully, falls die Pistenpflege egal ist: Wenn es sein muss und das Terrain griffig ist, erklimmt das Ungetüm mit den breiten Krallen Neigungen von bis zu 60 Grad – gut 130 Prozent. Doch für solche Späße fehlt die Zeit. Die breite Talabfahrt vom Piz Sorega nach San Cassiano muss für den nächsten Tag perfektioniert werden. 75 Kilometer schieben, fräsen, planieren. Vier Stunden lang rauf und runter. Mit Tempo 20. Um 22 Uhr ist das Werk vollbracht. Feierabend. Am nächsten Morgen sind wir als erste in der Gondel. Steigen um zehn nach neun am Piz Sorega aus, carven die jungfräuliche Talabfahrt nach San Cassiano hinunter. Die wir höchstselbst präpariert haben. Na ja, nicht ganz – eigentlich hat der PistenBully 300 Polar auch etwas mitgeholfen.



Technische Daten Kässbohrer PistenBully 300 Polar Reihensechszylinder-Diesel (Typ Mercedes OM 457 LA), vorn längs • Turbolader, Ladeluftkühler • 2 Ventile/Zylinder • Hubraum 11970 cm3 • Leistung 315 kW (430 PS) bei 1900/min • max. Drehmom. 2000 Nm bei 1200/min • Fahrantrieb über Verteilergetriebe, 2 Hydraulikpumpen und 2 Planetengetriebe • 6 Achsen (Spannachse vorn, 4 Laufachsen, Antriebsachse hinten) • Betriebsbremse über Fahrantrieb, Lamellen-Haltebremse • Länge/ Breite/Höhe 4890/4260/2930 mm (ohne Geräte) • Leergewicht 7300 kg • Tankinhalt 210 Liter • Höchstgeschwindigkeit 23 km/h • Verbrauch ca. 250 l/100 km Preis: ca. 300.000 Euro

Quelle: AutoBild.de
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Greetz René


ex Porsche 944 S2 Cabrio - alpinweiss
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  #2  
Alt 23.02.07, 06:03
Benutzerbild von Dirk
Dirk Dirk ist offline
WheeledWeapons Member
Fahrzeug: BMW 850i - Cadillac Eldorado Northstar - Pontiac TransAm GT - Porsche 928 S4
Baujahr: 91-93-94-88
 
Registriert seit: 20.10.05
Ort: Baden nähe Zürich
Beiträge: 1.776
coole Cars, aber werden die noch gebraucht ?
In Februar bei 15°C auf dem Balkon gesessen...... da brauchts keinen Pisten-Bully mehr
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Gruss Dirk

Die Reifen quietschen und es raucht ... vermutlich ist mein V8 grad aufgetaucht
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  #3  
Alt 24.02.07, 10:48
Benutzerbild von Krieger
Krieger Krieger ist offline
WheeledWeapons Admin
Fahrzeug: Porsche 944 3l Turbo / Lupo 16V
Baujahr: 1989
 
Registriert seit: 20.10.05
Ort: Gäufelden
Beiträge: 3.719
Zitat:
Verbrauch ca. 250 l/100 km
Was das wohl für eine Feinstaubmenge ergibt!

Zitat:
coole Cars, aber werden die noch gebraucht ?
Wir haben doch dich. Viel PS, viel Hubraum und nie mehr als das Spitzentempo von 20 km/h, in der Horizontalen wie bergab.
__________________
Am Puls der Zeit... www.944er.com

Wer der Herde hinterher läuft, frisst nur Scheisse, nicht das Gras!
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  #4  
Alt 05.03.08, 10:51
Benutzerbild von Proximo
Proximo Proximo ist offline
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Fahrzeug: Chevrolet Corvette Stingray Targa C3 350er L82
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Beiträge: 144
pha, das ist ja noch gar nichts zu diesem Kollegen hier :

Sie würden gerne 320 VW Golf durch die Gegend fahren oder haben in Ihrem Garten eine kleine Kupfermine? Dann hat die Firma Liebherr das richtige Spielzeug im Angebot.

Sie würden gerne 320 VW Golf durch die Gegend fahren oder haben in Ihrem Garten eine kleine Kupfermine? Dann hat die Firma Liebherr das richtige Spielzeug im Angebot. Die Schwaben präsentieren auf der Münchner Messe für Baumaschinen (Bauma) den größten Diesel-Muldenkipper der Welt.


Weltweit im Einsatz
Üblicherweise haben Fahrzeuge wie der T 282 B nichts in europäischen Großstädten verloren. Weltweit werden die riesigen Fahrzeuge beim Abbau von Ölsand, Kupfer, Kohle und Eisenerz eingesetzt. Um in München der Öffentlichkeit vorgestellt werden zu können, musste der Kipper einiges auf sich nehmen.

Aufwändiger Transport
In Liebherr-Werk im amerikanischen Newport News gebaut, wurde das Premieren-Modell, in sechs große Einzelteile zerlegt, nach Europa geschickt. Nach der Überseepassage rollten Container und Bauteile von Bremerhaven aus per Zug und Schwertransport nach München, wo sie Anfang März zusammen mit den 3,8 Metern hohen Spezialreifen aus Spanien eintrafen. Um die in vier Einzelteilen angelieferte Kippmulde zusammenschweißen zu können, wurde auf dem Bauma-Messegelände eigens ein Bierzelt aufgebaut.

370 Tonnen Nutzlast
Was für europäische Augen überdimensioniert erscheint, wird in den Minen Südafrikas, Chiles und Kanadas freudig erwartet. Der neue Liebherr kann pro Fahrt bis zu 370 Tonnen Nutzlast transportieren (50 Tonnen mehr als sein Vorgänger), das entspricht dem Gewicht von 320 VW Golf. Den Minenbesitzern sparen die riesigen Lastwagen bares Geld. Sie sind genügsam, zuverlässig und erlauben durch die große Nutzlast eine Minimierung der Förderkosten.

3.650 PS
Der Aufwand ist dementsprechend. Der T 282 B wiegt unbeladen 222 Tonnen. Vollbeladen kommt die Fuhre auf ein maximales Gesamtgewicht von 592 Tonnen. Um dieses Gewicht bewegen zu können, setzt man bei Liebherr auf einen dieselelektrischen Antrieb. Dabei liefert ein 3.650 PS starker MTU-Diesel mit 20 Zylindern die Energie für einen Elektromotor, der das Fahrzeug auf bis zu 65 Stundenkilometer beschleunigen kann.

Gesteuert werden die rollenden Giganten nach wie vor von einem einzigen Fahrer. Der sitzt in einer kleinen Kabine links neben dem Motor und kann seiner Arbeit dank eines speziellen Überrollschutzes relativ gelassen nachgehen. Das Fahrerhaus des neuen T 282 B ist übrigens zehn Prozent größer als beim Vorgänger und bietet seinem Insassen Annehmlichkeiten wie eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber und eine Rückenlehne mit Liegesitz-Funktion.

Technische Daten

Motor

20-Zylinder Dieselmotor


Leistung

3.650 PS


Gesamtgewicht

Maximal 592 Tonnen


Nutzlast

Maximal 370 Tonnen


Reifen-Durchmesser

3,8 Meter


Höchstgeschw.

64 km/h

__________________
You can call me proud owner of a Corvette
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  #5  
Alt 05.03.08, 10:55
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Proximo Proximo ist offline
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Fahrzeug: Chevrolet Corvette Stingray Targa C3 350er L82
Baujahr: 1977
 
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Ort: Villmergen
Beiträge: 144
PS: das geilste daran ist ja aber, dass er 20 Zylinder Motor (mit 90 Liter Hubraum!!) nur als Generator dient, um die 4 Elektomotoren anzutreiben... jedes Rad hat nämlich seinen eigenen

Und übrigens: Verbrauch: rund 1000 Liter Diesel am Tag... die fahren aber keine 400 Kilometer damit
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Monster.jpg (29,4 KB, 3x aufgerufen)
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